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Lebensschiff-Coaching mit Gabi Weidmann

Wie wäre es für heute mit Gesprächen über das Leben?
Gespräche meine ich. Echte, ausführliche, gute, persönliche Gespräche.

Nicht die, die wir in 140 Zeichen packen bei Twitter. Und auch nicht die, die wir uns via WhatsApp oder SMS in maximaler Kurzform und Icons zusenden.
Auch nicht die Gespräche, die sich noch nicht einmal an der Oberfläche bewegen, wie die Fragen nach dem Urlaub, dem Wetter, der neuesten Trattoria um die Ecke.
All diese Gespräche meine ich nicht, denn im Normalfall endet das in einer Art Wettbewerb und Vergleich, wer den teuersten Urlaub hatte, das exotischste Ziel, die bessere Flugklasse oder das gewagtere Outdoor-Erlebnis.
Alles problemlos übertragbar auf den Job, die Kinder oder schwere Familienschicksale – und, nicht zu vergessen, die Probleme mit der Hundeerziehung.

Das Schlimme ist: Fragen Sie danach mal die Teilnehmer einer Runde, wie denn der Abend war, dann sind viele hellauf begeistert. Sie haben sich gut unterhalten.
Und dann fragen Sie mal weiter, was die einzelnen Gesprächsteilnehmer getragen haben, welche Eigenheiten sie haben, fragen Sie nach Details und echten Informationen, und Sie werden nichts als Staunen ernten.

Wir sind in Kontakt – dank Handy, Computer oder Smartphone. Wir tauschen aus, aber wie bei allem nur in unserer Welt und allein. Wir sind vielleicht zusammen allein, wie die Kulturwissenschaftlerin Sherry Turkle bemerkt, aber wir sind allein. In jedem Zimmer eines Mehrpersonen-Haushalts läuft mindestens ein Fernseher, ein Computer oder sonst ein digitaler Ersatzpartner. Das ist bequem, denn dann muss man sich nicht mehr auseinandersetzen, Konsens finden. Jeder macht sein Ding. Allein.

Wir kommunizieren, aber wir sprechen nicht miteinander. Schon gar nicht über das Leben. Im Gegenteil: Wir erschrecken uns, wenn es zum Gespräch von Angesicht zu Angesicht kommt. Wir weichen aus. Wir trennen uns via SMS, wir versöhnen uns via Twitter, wir telefonieren, wenn wir wichtige Dinge klären müssen, und auch dieser Kanal wird immer seltener genutzt. Gespräche, echte Gespräche, bei denen einer nur zuhört, und sei es den ganzen Abend lang, Informationen mitnimmt und dann reflektiert, bevor es das nächste Gespräch gibt, sind selten geworden.

Streitgespräche, bei denen jeder seine Sicht einbringen kann, die mit Intelligenz und Witz geführt werden, mit Waffen fein wie ein Florett, aber niemals mit der Absicht, den anderen zu verletzen, wo sind sie geblieben? Haben wir uns wirklich alle nichts mehr zu sagen oder nur verlernt, das zu tun? Und wenn dann mal ein Gespräch in Fahrt kommt, wie schwer ist es dann, uns zu bremsen, zuzuhören, anzunehmen, nichts zu sagen und uns nur still zu freuen, dass wir nicht allein sind auf diesem Planeten mit dem Bedürfnis, ein Gegenüber zu haben, das keinen Bildschirm, sondern ein Gesicht hat?

Wenn Sie mögen, dann biete ich Ihnen diesen Dialog in persönlicher Form an. In Form von Coaching, Seminaren, Gesprächen stehe ich Ihnen dazu gerne zur Verfügung.

Über das Wo? – Wie? oder Wie teuer?
bei Interesse gerne mehr. Schreiben Sie mir, gerne mehr als 140 Zeichen – Sie erhalten ganz bestimmt eine Antwort. Persönlich und vertraulich:
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Herzlichst
Ihre Gabi Weidmann