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Dann tun Menschen oft seltsame Dinge. Frauen müssen sich von einem auf den anderen Tag selbst verwirklichen und gehen wieder arbeiten, studieren oder zu Kursen. Und Männer müssen sich noch einmal beweisen. Neue Freundin, neues Leben, neuer Mann.

Die Brüche, die in solchen Phasen geschehen, sind oft schmerzhaft und zerstören viel. Weil meistens einer der beiden Partner gar nicht weiß, was genau da gerade geschieht, und unvorbereitet plötzlich vor dem Schutthaufen einer langjährigen Beziehung steht.

Alles gerät in solchen Momenten aus den Fugen, und nichts ist von einem Tag auf den anderen mehr, wie es war. So ähnlich, als würde ein Partner plötzlich sterben. Und ein klein wenig stirbt der andere mit, denn es gibt in diesen Phasen des Umbruchs und der Brüche nur Schmerz, Einsamkeit, Verzweiflung, manchmal Wut und immer das Gefühl, dass das, was passiert, ungerecht ist. Unfair und so abwegig, dass es manchmal Monate und Jahre braucht, um den Schmerz loszulassen.

Auch ich kenne solche Phasen, und mir hilft eine kleine Bestandsaufnahme, mich selbst wiederzufinden und mich an meinen Platz zu stellen, wenn die Welle von Schmerz und Verletztheit in aller Wucht anrollt. Ich erzähle Ihnen gerne, welche Punkte ich mir angeschaut habe.

Erlauben Sie mir, das gleich als Frage an Sie zu formulieren?

  1. Wie geht es Ihnen körperlich? Sind Sie fit, belastbar, sportlich?
  2. Wie geht es Ihnen geistig? Lernen Sie immer noch dazu? Sind Sie neugierig, aktiv und offen? 
  3. Wie geht es Ihnen emotional? Beherrschen Sie Ihre Emotionen? Sind Sie oft zornig? Unzufrieden?
  4. Wie geht es Ihren Beziehungen? Sind Sie viel mit Menschen zusammen? Haben Sie Freunde? Sind Sie aktiv?
  5. Wie gehen Sie mit Dingen um? Halten Sie alles in einem guten Zustand? Kaufen Sie häufig Neues oder hängen Sie an alten Dingen?
  6. Wie geht es Ihnen finanziell? Drücken Sie Schulden oder leben Sie sorglos in den Tag?
  7. Wie geht es Ihrer Seele? Wissen Sie, wo sie nach dem Tode sein werden? Ist Ihr Leben durchdrungen vom Heiligen Geist und der Liebe zu Gott?
  8. Wie geht es Ihnen beruflich? Stehen Sie in Konkurrenz zu jüngeren Kollegen oder sind Sie frei und unabhängig? Leben Sie das, wovon Sie immer geträumt haben? Oder spüren Sie, dass eine Veränderung ansteht?

Wir alle haben nur ein Leben zu leben – und als ich von meinem Mann verlassen wurde, da war ich weit entfernt von Gleichmut und Gefasstheit. Mehr als ein Gebet weit, mehr als tausend Tränen weit.

Mir hat der Vers aus dem 1. Korinther-Brief 6, 12 sehr weitergeholfen: „Alles ist mir erlaubt – aber nicht alles nützt mir. Alles ist mir erlaubt, aber nichts soll Macht haben über mich.“

Auch nicht die Angst davor, anders alt zu werden und mein Leben anders weiterzuleben, als ich es vielleicht bis gestern noch gehofft hatte!