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Sehnsüchtiges

Bei diesem Satz des heiligen Thomas von Aquin, könnte man denken: Das Gewissen – oh je, schon wieder so ein abstrakter Begriff. Und irgendwie auch gleichzeitig eine Art erhobener Zeigefinger ... das Gewissen.

Erinnern Sie sich noch, wie sich das Leben so Mitte 20 angefühlt hat? „Das Leben hat gerade erst angefangen ...“ oder „Die Zukunft ist unendlich ...“ und ganz sicher „Ich habe Kraft und Jugend, Schönheit und Mut ohne Ende ...“. Wie auch immer Sie es formuliert haben, es lag alles vor Ihnen wie ein offenes Buch.

Vor dem Ende sprach Rabbi Sussja: „In der kommenden Welt wird man mich nicht fragen: Warum bist du nicht wie Mose gewesen? Man wird mich fragen: Warum bist du nicht Sussja gewesen?“ Und da sind wir wieder bei der Frage „Wer bin ich?“!

Was meinen Sie? Klingt gut und vermutlich fühlt es sich genauso gut an, wenn es uns nur gelingen würde, es auch zu tun. Im Hier und Jetzt. Aber schneller, als wir bis drei zählen können, haben uns die Ängste am Wickel und ziehen uns runter. Raus aus der Freude und der Kraft, rein in die bleischwere, dunkle Seite der Sorge.

Gemeint ist diese innere Stimme, die gelegentlich versucht, unsere Aufmerksamkeit zu erringen und uns daran zu erinnern, wie wundervoll und wie schön wir sind. Diese Stimme hat uns schon lange vor unserer Erdenzeit gerufen und sie ist durch alle Zeiten und Räume hindurch unser Begleiter.