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Heilsames

„Außerdem: Immer wenn Gott einem Menschen Reichtum und Wohl-stand geschenkt und ihn ermächtigt hat, davon zu essen und seinen Anteil fortzutragen und durch seinen Besitz Freude zu gewinnen, besteht das eigentliche Geschenk Gottes darin, dass dieser Mensch sich nicht so oft daran erinnern muss, wie wenige Tage sein Leben zählt, weil Gott ihn sich um die Freude seines Herzens bemühen lässt.“ Prediger 5, 18–19

Wenn Sie Lust haben, dann erzähle ich Ihnen eine kleine Episode, die ich dieses Wochenende bei einem bekannten Ehepaar erlebt habe. Es ist immer so eine Sache, als kinderloses Paar von Paaren mit Kindern eingeladen zu werden. Zumindest glauben die meisten Paare mit Kind, dass wir uns weniger wohlfühlen, weil es schon mal laut wird, der ein oder andere Bauklotz durch die Luft wirbelt oder eine verschnupfte Kindernase die Wochenendstimmung trübt.

„Hört nicht auf zu beten und zu flehen! Betet jederzeit im Geist; seid wachsam, harrt aus und bittet für alle Heiligen, auch für mich: dass Gott mir das rechte Wort schenkt, wenn es darauf ankommt, mit Freimut das Geheimnis des Evangeliums zu verkünden, als dessen Gesandter ich im Gefängnis bin. Bittet, dass ich in seiner Kraft freimütig zu reden vermag, wie es meine Pflicht ist. Damit auch ihr erfahrt, wie es mir geht und was ich tue, wird euch Tychikus, der geliebte Bruder und treue Helfer im Dienst des Herrn, alles berichten. Ich schicke ihn eigens zu euch, damit ihr alles über uns erfahrt und damit er euch Mut zuspricht.“ Epheser 6, 18–22

„Wie bete ich richtig? So, dass Gott mich versteht? Und so, dass ich Gott verstehe. Und wie kann ich das lernen?“ Diese Frage hat mich in allen Phasen meines Lebens immer wieder neu beschäftigt. Als Kind hatte ich eine sehr plastische Vorstellung, wie eine Gebet funktioniert. Das war so eine Art von Standleitung zu Gott mit 24/7/365-Notbesetzung.

 „Ein Mund, der die Wahrheit sagt, hat für immer Bestand, eine lügnerische Zunge nur den Augenblick.“ Sprüche 12, 19

Lügen können ein ganzes Leben zerstören. Sie können die Liebe zwischen zwei Menschen töten, sie können die Seele eines Menschen vernichten und sie reichen in ihrer grausamen Macht sogar hinein bis in die Zukunft. Lügen sind grausam und kalt. Auch wenn sie aus einem heißen Herzen, einem hitzigen Kopf oder einer leidenschaftlichen Affäre stammen.

 „Bevor du stirbst, tu Gutes dem Freund; beschenk ihn, so viel du vermagst. Versag dir nicht das Glück des heutigen Tages; an der Lust, die dir zusteht, geh nicht vorbei! Musst du nicht einem andern deinen Besitz hinterlassen, den Erben, die das Los werfen über das, was du mühsam erworben hast? Beschenk den Bruder und gönn auch dir etwas; denn in der Unterwelt ist kein Genuss mehr zu finden.“ Jesus Sirach 14, 13–16

Das sind die Momente, in denen ich mit einem fröhlichen Lachen die Bibel aus der Hand lege und mich an der Kraft der Bilder oder den klaren Worte einfach nur freue. Ist das nicht wunderbar?

„Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung; dem allem widerspricht das Gesetz nicht. Alle, die zu Christus Jesus gehören, haben das Fleisch und damit ihre Leidenschaft und Begierden gekreuzigt. Wenn wir aus dem Geist leben, dann wollen wir dem Geist auch folgen.“ Galater 5, 22–25

Christliche Spiritualität heißt also nichts weiter und nicht weniger als „Leben aus dem Geist Jesu Christi“. Die Grundlage, aus der sich die eigene und individuelle Spiritualität nährt. Und alles, was wir für unseren Alltag daraus lernen können oder einüben, geschieht durch Einlassen auf diese Tradition.