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Heilsames

„Stellt euch nicht der Sünde zur Verfügung als Waffen der Ungerechtigkeit, sondern stellt euch Gott zur Verfügung als Menschen, die vom Tod zum Leben gekommen sind, und stellt euch als Waffen der Gerechtigkeit in den Dienst Gottes.“ Römer 6, 13

Jeden einzelnen Tag zu 100 % – und kein Stück weniger! Gott zu dienen bedeutet demnach, sich selbst aufzugeben und sich in den Dienst des Herrn zu stellen. Für diesen Akt der Aufgabe des Selbst gibt es viele Beschreibungen: Hingabe, Jesus zu seinem Herrn machen, das Kreuz auf sich nehmen, Weihen, den Heiligen Geist in sich aufnehmen, sich Gott übergeben. Und schlussendlich ist es ganz egal, wie Sie es nennen oder erreichen.

„Wer dem Geringen Gewalt tut, lästert dessen Schöpfer; aber wer sich des Armen erbarmt, der ehrt Gott.“ Sprüche 14, 31

Freigebigkeit ehrt Gott. Liebe und Erbarmen gehören untrennbar zu unserem Schöpfer. Wie könnten wir also besser Gottes Abbild in uns erkennen lassen, als von den Mitteln zu geben, die Gott uns gegeben hat und jeden Tag aufs Neue gibt? Zu diesem Geben gehört auch zu vergeben. Altes loszulassen und nicht an den Verletzungen der Vergangenheit festzuhalten.

„Halleluja! Wohl dem Mann, der den Herrn fürchtet und ehrt und sich herzlich freut an seinen Geboten. Seine Nachkommen werden mächtig im Land, das Geschlecht der Redlichen wird gesegnet. Wohlstand und Reichtum füllen sein Haus, sein.Heil hat Bestand für immer. Den Redlichen erstrahlt im Finstern ein Licht: der Gnädige, Barmherzige und Gerechte. Wohl dem Mann, der gütig und zum Helfen bereit ist, der das Seine ordnet, wie es recht ist. Niemals gerät er ins Wanken; ewig denkt man an den Gerechten. Er fürchtet sich nicht vor Verleumdung; sein Herz ist fest, er vertraut auf den Herrn. Sein Herz ist getrost, er fürchtet sich nie; denn bald wird er herabschauen auf seine Bedränger. Reichlich gibt er den Armen, sein Heil hat Bestand für immer; er ist mächtig und hoch geehrt. Voll Verdruss sieht es der Frevler, er knirscht mit den Zähnen und geht zugrunde. Zunichte werden die Wünsche der Frevler.“ Psalm 112

Freigebigkeit – von klein an habe ich gelernt, dass Teilen und Geben das Gute fördern. Meine Großmutter hat mir erklärt, dass großzügig zu geben ein Beispiel für andere sein kann, und so habe ich mich, als ich letzte Woche unterwegs war, gefreut, dass das Hotel, in dem ich auf meiner Reise Gast war, einen Euro von jeder Übernachtung pro Gast und Nacht an UNICEF abgeführt hat. Geben, weil man viel zu geben hat, und es gerne und mit Bewusstsein tun, das ist eine schöne Sache. Was aber, wenn man nicht viel hat und dennoch teilen möchte?

„Denn das ganze Gesetz ist in dem einen Wort zusammengefasst: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst! (...) Die Werke des Fleisches sind deutlich erkennbar: Unzucht, Unsittlichkeit, ausschweifendes Leben, Götzendienst, Zauberei, Feindschaften, Streit, Eifersucht, Jähzorn, Eigennutz, Spaltungen, Parteiungen, Neid und Missgunst, Trink- und Essgelage und Ähnliches mehr. Ich wiederhole, was ich euch schon früher gesagt habe: Wer so etwas tut, wird das Reich Gottes nicht erben. Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung; dem allem widerspricht das Gesetz nicht. Alle, die zu Christus Jesus gehören, haben das Fleisch und damit ihre Leidenschaften und Begierden gekreuzigt. Wenn wir aus dem Geist leben, dann wollen wir dem Geist auch folgen. Wir wollen nicht prahlen, nicht miteinander streiten und einander nichts nachtragen.“ Galater 5, 14–26

Warum nur immer so kompliziert, wenn es doch so einfach sein könnte? „Denn das ganze Gesetz ist in dem einen Wort zusammengefasst: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst!“ Nicht miteinander streiten, einander nichts nachtragen – ach, wäre das schön. Keine bissigen Kommentare, keine kleinen und großen Gemeinheiten. Keine Gehässigkeiten, sondern Liebe. Aber so ist die Welt nicht, weil wir nicht so sind.

„Die aber, die dem Herrn vertrauen, schöpfen neue Kraft, sie bekommen Flügel wie Adler. Sie laufen und werden nicht müde, sie gehen und werden nicht matt.“ Jesaja 40, 31

Wir haben gelernt, in Krisenzeiten nicht zu jammern, sondern zuzupacken und alles zu tun, um die Krise zu überstehen. Und wenn das nicht reicht, dann tun wir eben noch ein wenig mehr. Was aber, wenn das nicht immer die Lösung und die Antwort auf eine Krise ist? Was, wenn die Krise, die Sie persönlich erleben, die Krise, die die Welt erlebt, – was, wenn diese Krise gar nicht mit Anpacken, sondern nur mit Aushalten zu bewältigen ist?