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Heilsames

„Halte zur rechten Zeit dein Wort nicht zurück, verbirg deine Weisheit nicht! Denn die Weisheit zeigt sich in der Rede und die Einsicht in der Antwort der Zunge. Widerstreite der Wahrheit nicht; deiner Torheit sollst du dich schämen. Schäme dich nicht, von der Sünde umzukehren, leiste nicht trotzig Widerstand!“ Jesus Sirach 4, 23–26

„Was glaubt der eigentlich, wen er vor sich hat? Der behandelt mich wie einen dummen Laufburschen. Ich glaube nicht, dass ich mir das noch einen Tag länger bieten lassen will.“ Empörung schwang in der Stimme meines Freundes Jürgen mit, als er sich am Telefon bitterlich über seinen neuen Chef ausließ. Trotzig klang er und voller Angriffslust.

„Der Geduldige hält aus bis zur rechten Zeit, doch dann erfährt er Freude. Bis zur rechten Zeit hält er mit seinen Worten zurück, dann werden viele seine Klugheit preisen.“ Jesus Sirach 1, 23–24

„Sei doch nicht immer so ungeduldig! Kannst du denn nicht warten? Du bist doch gleich an der Reihe. Hier kommt jeder mit – da brauchst du nicht zu drängeln.“ Die Mutter mit dem kleinen Jungen stand vor mit in der Schlange derer, die in die Nahverkehrsbahn einsteigen wollten. Und ihr kleiner Sohn, der vielleicht vier oder fünf Jahre alt sein mochte, zappelte an ihrer Hand vor Ungeduld.

„Und du, mein Sohn Salomo, erkenne den Gott deines Vaters und diene ihm mit ganzem Herzen und mit williger Seele. Denn der HERR erforscht alle Herzen und versteht alles Dichten und Trachten der Gedanken. Wirst du ihn suchen, so wirst du ihn finden; wirst du ihn aber verlassen, so wird er dich verwerfen ewiglich! So sieh nun zu, denn der HERR hat dich erwählt, dass du ein Haus baust als Heiligtum. Sei getrost und richte es aus!“ 1. Chronik 28, 9–10

Als ich diese Stelle in der Bibel aufschlug, musste ich an einen Bestseller von Jackson Brown denken: „Life's Little Instruction book“. Dieses Buch hat Jackson Brown seinem Sohn als Geschenk geschrieben, als er von zu Hause fortging, um zu studieren.

„Auf deinem Lager kamen dir, König, Gedanken darüber, was dereinst geschehen werde; da ließ er, der die Geheimnisse enthüllt, dich wissen, was geschehen wird. Dieses Geheimnis wurde mir enthüllt, nicht durch eine Weisheit, die ich vor allen anderen Lebenden voraus hätte, sondern nur, damit du, König, die Deutung erfährst und die Gedanken deines Herzens verstehst." Daniel 2, 29–30

Das Lexikon definiert ein Geheimnis als eine Information, deren Kenntnis unter wenigen Geheimnisträgern bleibt, die der Geheimhaltung unterliegen. Wie nüchtern das doch klingt und wie wenig Mysteriöses diese Definition dem Geheimnis noch lässt.

„Brüder, ich bilde mir nicht ein, dass ich es schon ergriffen hätte. Eines aber tue ich: Ich vergesse, was hinter mir liegt, und strecke mich nach dem aus, was vor mir ist. Das Ziel vor Augen, jage ich nach dem Siegespreis: der himmlischen Berufung, die Gott uns in Christus Jesus schenkt.“ Philipper 3, 13–14

Wie es scheint liegt, eine wichtige Gabe darin, dass wir vergeben, vergessen und lieben! Und das soll das ganze Geheimnis zum Glück sein?